Slogan

Die Bewertung geht weiter      

Geschrieben von: Mathias Wrede Samstag, den 26. Februar 2011 um 18:14 Uhr

Wurde beim letzten Treffen das Geschäftsmodell mit seinen Prozessen und Erfolgfaktoren bewertet, konnte dieses Mal das Gleiche mit dem Human-, Stuktur- und Beziehungskapital durchgeführt werden. Dazu zählen z.B. auch weiche Faktoren wie Kompetenzen und Fertigkeiten, sowie Informations-Strukturen und Kunden-Beziehungen.

Das Vorgehen

Nach einer kurzen Zusammenfassung von Detlef Kahrs als Moderator der Wissensbilanz-Nord und der Vorstellung von Netzwerk-Teilnehmern, die dem letzten Treffen leider nicht beiwohnen konnten, ging es zügig weiter mit der schnellen und effizienten Bewertung. Dadurch, dass das Verfahren bereits bekannt war, ging es schnell dazu über, dass Bewertungen im Konsens aller Beteiligten getroffen wurden. Dadurch, dass das Verfahren bereits bekannt war, ging es schnell dazu über, dass ein schneller Konsens zu Bewertungen aller Beteiligten im freien Austausch gefunden wurde. Auch bei diesem Treffen wurden einzelne Punkte, teilweise neu definiert. Wir stellten fest: Die Sicht des Netzwerks auf einzelne Definitionen ist deutlich weiter gefasst, als die Sicht einzelnen Personen.

Alle Punkte werden in Quantität, Qualität und Systematik bewertet.

Intellektuelles Kapital

Das intellektuelle Kapital unterteilt sich in das Humankapital – Oberbegriff für Kompetenzen, Fertigkeiten und Motivation der Partner – und das Strukturkapital – Strukturen, die die Partner einsetzen –. Das Humankapital ist an Personen gebunden und somit flüchtig. Das Strukturkapital bleibt dem Netzwerk erhalten.

Ein weiteres Feld ist das Beziehungskapital. Welche Beziehungen zu Kunden, Partners oder auch anderen Netzwerken bestehen. Wie können diese genutzt werden.

Fazit

Die Summe des Wissens aller Beteiligten ist deutlich größer als Wissen in seinen einzelnen Teilen. Oder, frei nach Aristoteles: "Die gegebene Netzwerk-Intelligenz ist mehr als bloß die Summe ihrer Teile!"
Wenn die Strukturen, das Wissen zu steuern richtig aufgebaut werden, kann 1+1 auch gerne einmal mindestens 3 zum Ergebnis haben.

Das Bewerten hilft zusätzlich dabei, die einzelnen Netzwerk-Partner deutlich besser kennen zu lernen. Im Laufe der Diskussionen stellt man schnell fest, wo die Stärken der einzelnen Personen liegen und es reifen gleich erste Ideen, wie diese optimal im Netzwerk genutzt werden können. Das Zusammenspiel zwischen dem Wissen der einzelnen Partner und den Werkzeugen dieses Wissen optimal zu koordinieren wird immer deutlicher.

Das Potenzial des Netzwerks wird immer besser ersichtlich und wir sind jetzt schon gespannt, was beim nächsten Treffen herauskommt. Dann dürfen wir die vernetzten Wechselwirkungen und Abhängigkeiten aller Faktoren, die für das Netzwerk gegeben sind, aus dem Geschäftsmodell und dem immateriellen Kapital definieren.