Slogan

Wer mit wem?!      

Geschrieben von: Mathias Wrede Donnerstag, den 03. März 2011 um 11:04 Uhr

Dieses Mal dürfen wir die vernetzten Wechselwirkungen und Abhängigkeiten aller Faktoren definieren. Gemeint sind die Beziehungen zwischen den Definitionen aus dem Geschäftsmodell und dem immateriellen Kapital, die beim ersten Treffen für das Partner-Netzwerk festgelegt wurden.
Was erst einmal kompliziert klingt ist eigentlich ganz einfach, wenn es richtig umgesetzt und begleitet wird.

Einführung

Beim ersten Treffen wurden diverse Faktoren definiert. Dabei handelt es sich um

  • Geschäftsprozesse ⇒ Organisationsaktivitäten und Arbeitsschritte
  • Geschäftserfolge ⇒ angestrebte Geschäftsergebnisse
  • Humankapital ⇒ Kompetenzen, Fertigkeiten und Motivation der Netzwerkpartner
  • Strukturkapital ⇒ Strukturen, die die Netzwerkpartner einsetzen
  • Beziehungskapital ⇒ Beziehungen zu organisationsexternen Gruppen und Personen.

Die letzten Treffen dienten dazu, dass die Netzwerkpartner alle definierten Faktoren nach Quantität, Qualität und Systematik bewertet haben.

Dieses Mal ging es darum, die Abhängigkeiten aller genannten Faktoren voneinander festzulegen. Und zwar für jede Richtung im Einzelnen. So kann z.B. eine Dienstleistung stark von der Fachkompetenz abhängig sein. Im Gegenzug ist die Fachkompetenz jedoch nicht abhängig von der Dienstleistung.

Im Fall des Apandia-Netzwerks Fall gibt es eine Matrix die 650 verschiedene Abhängigkeiten auflistet. Ein stolzes Vorhaben, das ein zielgerichtetes Vorgehen benötigt um zum Abschluss geführt werden zu können.

Das Vorgehen

Nach einer kurzen Begrüßung untereinander stellt Detlef Kahrs als Moderator der Wissensbilanz-Nord die Beziehungsmatrix und das geplante Vorgehen vor. Jede Abhängigkeit ist in verschiedenen Stufen ausgeprägt. Die Netzwerkpartner müssen jetzt gemeinsam definieren, wie stark einzelne Abhängigkeiten ausgeprägt sind. Wieder einmal hilft die strukturiert geführte Moderation von Detlef Kahrs dazu, dass man sich nicht im Lamentieren verliert und zügig vorankommt.

Häufig ist die Meinung einhellig. Es gibt jedoch durchaus diverse Abhängigkeiten für einzelne nicht existieren, für andere Netzwerkpartner jedoch substanziell sind. Gerade diese Punkte dienen bereits jetzt dazu, viel genauer zu verstehen, welche Rolle von welchem Partner im Netzwerk ganz genau besetzt wird.

Fazit

Nach knapp 4 Stunden wurden tatsächlich 450 verschiedene Abhängigkeiten von allen Netzwerkpartnern zusammen bewertet. Viele Abhängigkeiten wurden sofort einstimmig festgelegt. Etliche dieser Wechselbeziehungen wurden jedoch diskutiert und im gemeinsamen Konsens bewertet. Dazu wurden kurze Erläuterungen schriftlich erfasst.

Nach 4 Stunden konzentrierten Vorgehens hat man wieder das Gefühl vorangekommen zu sein und das Netzwerk und seine Partner besser zu verstehen. Jeder erkennt, welchen Nutzen er von den Partnern hat und welchen Nutzen er den anderen bietet.

Die letzten 200 offenen Abhängigkeiten zu definieren, wird beim nächsten Mal ein Leichtes sein.