Ziel in Sicht: Analyse
Geschrieben von: Mathias Wrede Samstag, den 02. April 2011 um 23:13 Uhr
Langsam geht die erste Wissensbilanz für ein Netzwerk dem Ende entgegen. Vorher wurden jedoch noch die beim letzten Treffen offen gebliebenen Abhängigkeiten definiert. Auch der Punkt ist jetzt abgearbeitet und es kommt zur Auswertung der gesammelten Definitionen, Bewertungen und Abhängigkeiten.
Analyse-Schaubilder
Es ist vollbracht. Das "Abarbeiten" ist beendet und es geht in die Analyse. Über verschiedene Schaubilder werden verschiedene Potenziale mit ihrem Einflussgewicht und der Bewertung des Handlungsbedarfs dargestellt.
Geschäftsprozesse, Humankapital, Strukturkapital usw. werden nach Ihrem Einfluss auf der Y-Achse eines Koordinatensystems angeordnet. Die X-Achse legt fest, wieviel Handlungsbedarf zur Weiterentwicklung eines bestimmten Faktors notwendig ist. Nur die Faktoren, die einen hohen Einfluss auf die Gesamtentwicklung haben und bei denen noch Handlungsbedarf besteht, werden bei den weiteren Betrachtungen ins Auge gefasst.
Das Ziel der Wissensbilanz ist es, Faktoren die einen großen Einfluss auf das Gesamtwirken haben und gleichzeitig ein hohes Entwicklungspotenzial besitzen, in Zukunft zu stärken. Ohne die passende Software wäre eine solche Bewertung nicht möglich. Im Falle des Apandia-Netzwerkes müssen 26 Faktoren mit einzelnen Bewertungen in ihrer Abhängigkeit zueinander bewertet werden. Das bedeutet, dass 650 Abhängigkeiten korreliert werden müssen. Das menschliche Hirn schafft es gerade mal, 3 Abhängigkeiten zu bewerten.
Deutungen
Es geht jetzt daran zu deuten, warum bestimmte Faktoren entwickelt werden müssen. Welche Potenziale gilt es zu bergen. Um herauszubekommen, warum einzelne Faktoren weiterentwickelt werden müssen und welche Wechselwirkungen bestehen, werden die entscheidenden Faktoren und Ihre Beziehungen zu anderen Faktoren dargestellt. Was erst einmal kompliziert klingt ist durch die zielgerichtete Moderation eigentlich recht einfach. Das Ziel ist es einen Maßnahmenplan zu entwickeln. Heute geht es darum, in welche Richtungen sich diese bewegen müssen.
In unserem Fall wurden für das Apandia-Netzwerk 12 Faktoren herausgestellt. Für diese sollen beim nächsten Treffen Maßnahmen definiert werden, wie die bestehenden Potenziale optimiert werden können. Dabei ist jetzt schon klar, dass bei einigen Maßnahmen schon Kleinigkeiten genügen um deutliche Verbesserungen zu erzielen.
Fazit
Da das Netzwerk noch jung ist, ist ein Teil der Maßnahmen die getroffen werden müssen vorhersehbar gewesen. Das bestätigt jedoch die Korrektheit des erzielten Ergebnisses. Interessant ist es zudem, die Wechselwirkungen verschiedener Einflussfaktoren zu analysieren. Dabei geht es immer um konkrete Verhältnisse, die auch einen entscheidenden Einfluss auf das Gesamtsystem haben. Es hilft, Schwächen und Potenziale eindeutig definieren zu können.
Jetzt gibt es nur noch ein Treffen und die erste Wissensbilanz des Apandia-Netzwerks ist beendet.
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